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Kameraüberwachung von (Pferde-)Ställen und Weiden.
Live-Beobachtung am Hof, per Internet und Handy.
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Mittendrin statt nur dabei

ZüchterForum, Fachmagazin für Pferdezucht, Haltung und Vermarktung,
Ausgabe 12/2008, S. 54

Mittendrinn statt nur dabei

Nicht nur in der Abfohlsaison von Vorteil: Systeme zur Stallüberwachung

Pferdehaltung und Technik werden immer enger miteinander verknüpft. Oft allerdings ist Technik, die im Haltungsbereich zur Anwendung kommt, nur aufwendige Spielerei. Ganz anders die technisch-elektronische Stallüberwachung, sie kommt letztlich den Pferden zugute. Ingolf Bender, Biologe und langjähriger Haltungspraktiker, erklärt, warum und wie diese moderne Form der Stallüberwachung sinnvoll installiert werden sollte.

Bildschirm statt Feldbett

Jeder verantwortungsbewusste Pferdehalter und Züchter ist bestrebt, unliebsame Zwischenfälle im Stall zu vermeiden. Idealerweise muss man dazu möglichst rund um die Uhr Klarheit über die Vorgänge in den Stallungen bekommen. Doch die personalintensiven Zeiten, in denen "Pferdeknechte" auf Matratzen in der Stallgasse die Nacht verbrachten, sind passé. So beschleicht den Pferdehalter bei typischer Abwesenheit, etwa durch auswärtiges Arbeiten oder Urlaub, doch häufig auch nachts, der Gedanke: "Hoffentlich ist alles in Ordnung?!"

Speziell in der Abfohlsaison sind Kontrollgänge in den Stallbereich eine zusätzliche Notwendigkeit und belasten den Züchter samt Familie. Schließlich sind heutzutage auch Diebstähle, Brandgefahren (z. B. bei Gewitter) und leider auch Attacken sogenannter Pferdeschänder plausible Gründe, Kontroll- und Sicherheitsaspekte im Interesse der Pferde und des eigenen Geldbeutels nicht zu vernachlässigen. Letztlich sind nämlich auch Versicherungen (Pferdelebensversicherungen, Brandschutzversicherungen) daran interessiert, dass Schutzmaßnahmen ihr Eintrittsrisiko für einen Schadenfall minimieren. Prämienabschläge sind durchaus verhandelbar, wenn vom Versicherungsnehmer funktionierende Überwachungstechniken nachgewiesen werden können.

Es empfiehlt sich, folgende Anwendungskomplexe einer Stallüberwachung im Hinblick auf die eigenen Verhältnisse durchzuchecken und bei Bedarf miteinander zu kombinieren:

a) Gezielte optische Überwachung (nur) der Pferde, einschließlich Verhaltenskontrolle vor dem Abfohlen (boxenweise).

b) Umfassende optische und akustische Überwachung des kompletten Hof- und Stallbereichs einschließlich der Nebenräume (Sattelkammer, Futterlager), auch zur Verhinderung von Straftaten (Diebstahl, Dopingfütterung durch Fremde, Verletzung der Pferde) und als Brandschutzmaßnahme. Nach Art und Umfang der gewünschten Überwachung richten sich Investitions- und Installationsaufwand für Hard- und Software sowie personeller Kontrollaufwand. Es nützt allerdings die beste Überwachungsanlage nichts, wenn niemand in bestimmten Abständen Monitore kontrolliert, die über PC-Webcam (Internet) eingehenden Bilder ansieht und bei Alarmmeldungen beispielsweise über Handy erreichbar ist.

Video, Akustik, Infrarot und Co.

Es gibt eine Reihe von Systemen, die der Überwachung dienen, angefangen von Bewegungsmeldern bis zu Videokameras mit Infrarotausstattung für Nachtaufnahmen. Zahlreiche Anbieter sind am Markt, von denen man sich als Interessent Angebote geben lassen sollte. Dabei ist zu berücksichtigen, dass billige "Baumarkt-Kameras" (meistens nicht genügend staub- oder frostresistent) durchweg nicht den Anforderungen genügen, die auf Dauer für die Stallüberwachung zu stellen sind. Robuste, frostsichere Kameras mit entsprechenden Objektiven kosten ab 700 Euro aufwärts. [...]

Die Firma "vemion" (Matthias Winter und Dr. Heidrun Bethge GbR, http://www.stallkamera.de) aus Hannover hat sich auf den Sektor "Überwachung Pferdebereich" spezialisiert. Bei ihren Projekten werden hochwertige, langlebige Kameras und entsprechende Komponenten verwendet. Die Farbbilder sind hochauflösend. Durch die Auswahl geeigneter Objektive kann man große Flächen überschauen (Weitwinkel) oder entfernte Details beobachten (Teleobjektiv). Die eingesetzten Netzwerkkameras (Modelle der Firma Mobotix) sind spritzwasser- und staubgeschützt und darüber hinaus auch frostfest.

Besichtigung vor Ort

Jeder Stall ist individuell zu sehen. Egal ob neu gebaut oder schon seit Jahrzehnten genutzt, ein Stallkamera-System kann nahezu überall montiert und betrieben werden. Die Einzelheiten sind mit dem Anbieter stets vor Ort genau zu klären, bevor rechtsverbindliche Bestellungen abgegeben werden.

Zu analysieren ist vor Ort unter anderem, was man genau überwachen möchte, welche Kamerastandorte sinnvoll sind, wie und wo Leitungen gelegt werden können, ob Bilder auch per Stromnetz oder Mobilfunk übermittelt werden können und wie geeignet die örtliche Internet-Anbindung (z. B. DSL) ist. Der jeweilige Systemanbieter muss darlegen können, was die angebotenen Kameras (in welcher Qualität!) abbilden, wie sie zu steuern sind, welche (störenden?) Geräusche durch evtl. Antriebsmotoren entstehen (u. a. im Hinblick auf hochträchtige Stuten, die empfindlich auf Umgebungsgeräusche reagieren). Auch sollte bei modernen Systemen ein Bildarchiv online zur Verfügung stehen, das man auswerten kann (auch bei Diebstählen nützlich). Für moderne, funktionstüchtige Komplettsysteme (für zwei Boxen) sollte man mit Kosten ab 2000 Euro rechnen. Hinsichtlich der Hardware- und Installationskosten übrigens ist man als Stallbetreiber gut beraten, auf jede Kameraüberwachung durch ein Hinweisschild im Eingangsbereich des Areals öffentlich hinzuweisen. Vor allem, wenn der Hof- und Stallbereich von Pensionspferdehaltern oder Reitschülern genutzt wird. Andernfalls kann es sein, dass jemand, den man per Videoaufzeichnung bei unzulässigen Handlungen (z. B. Verprügeln eines Pferdes, Diebstahl) "erwischt", einwendet, dass die Überwachung unzulässig sei, weil nicht darauf hingewiesen wurde. Man mag es kaum glauben, aber es gibt Gerichte, die Bild-Beweise, die ohne Hinweisschild zustande kamen, auch bei der Überführung von Einbrechern als "illegal" qualifizieren.

Mittendrin statt nur dabei

 

 

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Matthias.Winter@vemion.de

 

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